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Produktabbildung: Das nächtliche Wir

Artikelnummer: 2647079

Das nächtliche Wir

Zur Veränderung von Traumwissenschaft und Traumkunst seit 1950 angesichts der Verwissenschaftlichung von Traum und Virtual Reality: das träumende Selbst zwischen Individuum und KollektivStand im Zentrum der Psychoanalyse seit Beginn des 20. Jahrhunderts die sprachlich vermittelte Deutung individueller Träume, so tritt in den Schlaflaboren der Neurowissenschaften, aber auch in den Traumstatistiken der experimentellen Psychologie das Interesse am individuellen Traum deutlich zurück. Seit dem Aufkommen hoch immersiver Medien wie Computerspielen und Virtual Reality können alternative Welten zugleich mit ähnlicher Intensität erlebt werden wie Träume. In dieser neuen Konstellation setzt sich der produktive Austauschprozess zwischen Wissenschaften und Künsten fort, wie er in den ersten beiden Bänden dieser Reihe unter dem Titel »Das nächtliche Selbst« für das »Jahrhundert der Psychologie« (1850-1950) beschrieben wurde. Dabei lässt sich in theoretischen Ansätzen, vor allem in Literatur und Film, Videoinstallationen und VR-Anwendungen beobachten, wie Träume immer stärker als ein sozial geprägtes Phänomen verstanden werden: Sie werden von Kollektiven bestimmt - oder sogar kollektiv geträumt. Die Traumkultur der Gegenwart scheint so im Zeichen einer Verschiebung vom nächtlichen Selbst zum nächtlichen Wir zu stehen.

Preis: 45,30 €

Preis inklusive Mehrwertsteuer, zuzüglich Versandkosten.

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Produktmerkmale

  • Autor: Dominic Angeloch / Marie Guthmüller / Hans-Walter Schmidt-Hannisa / Kerstin Thomas
  • Verlag: Wallstein
  • Bindung: Taschenbuch
  • ISBN / EAN: 9783835355354

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Artikel-Nr.: 2647079

Das nächtliche Wir

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Erleben Sie die faszinierende Wandlung der Traumkunst, wo sich Neurologie und Virtual Reality mit Ihrem nächtlichen Selbst verbinden. Verschieben Sie den Fokus vom individuellen Erleben hin zum kollektiven „Wir“ und tauchen Sie ein in sozial geprägte Traumwelten, die mit der Intensität immersiver Medien alternativen Realitäten gleichkommen. Diese Entwicklung zeigt, wie Träume heute zunehmend gemeinsam geträumt werden und die Grenzen zwischen Wissenschaft, Kunst und digitalem Erleben geschmeidig auflösen.
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Zur Veränderung von Traumwissenschaft und Traumkunst seit 1950 angesichts der Verwissenschaftlichung von Traum und Virtual Reality: das träumende Selbst zwischen Individuum und KollektivStand im Zentrum der Psychoanalyse seit Beginn des 20. Jahrhunderts die sprachlich vermittelte Deutung individueller Träume, so tritt in den Schlaflaboren der Neurowissenschaften, aber auch in den Traumstatistiken der experimentellen Psychologie das Interesse am individuellen Traum deutlich zurück. Seit dem Aufkommen hoch immersiver Medien wie Computerspielen und Virtual Reality können alternative Welten zugleich mit ähnlicher Intensität erlebt werden wie Träume. In dieser neuen Konstellation setzt sich der produktive Austauschprozess zwischen Wissenschaften und Künsten fort, wie er in den ersten beiden Bänden dieser Reihe unter dem Titel »Das nächtliche Selbst« für das »Jahrhundert der Psychologie« (1850-1950) beschrieben wurde. Dabei lässt sich in theoretischen Ansätzen, vor allem in Literatur und Film, Videoinstallationen und VR-Anwendungen beobachten, wie Träume immer stärker als ein sozial geprägtes Phänomen verstanden werden: Sie werden von Kollektiven bestimmt - oder sogar kollektiv geträumt. Die Traumkultur der Gegenwart scheint so im Zeichen einer Verschiebung vom nächtlichen Selbst zum nächtlichen Wir zu stehen.
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